Über 2/3 der ArbeitnehmerInnen verrichten ihre Arbeit unengagiert!
Das ist das alarmierende Ergebnis einer Gallup- Untersuchung in Deutschland. Diese Mehrheit von unengagierten MitarbeiterInnen macht „Dienst nach Vorschrift“ und fühlt sich ihrem Unternehmen gegenüber nicht wirklich verpflichtet, 16% der MA haben innerlich gekündigt und agieren bereits aktiv unengagiert (verstärkte Nützung der Betriebsmittel für den privaten Bereich, private Erledigungen in der Arbeitszeit, negative Nachrede … ). Dadurch entsteht für die Firmen ein enormer finanzieller Schaden und der Mitarbeiter bleibt emotional auf der Strecke.
Die Erfahrung zeigt, dass es auch an heimischen Arbeitsplätzen oft an Motivation mangelt. Manchmal sogar derart, dass Vorgesetzter und Kollegen überlegen, die Zusammenarbeit zu kündigen.
Hier gibt es erstmals strukturierte Hilfe!
Unternehmenscoaching!!!
Schwerpunkt: Nichtengagierte Mitarbeiter im Unternehmen
Die Wiederherstellung einer tragfähigen Austauschbeziehung zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer steht dabei im Mittelpunkt. Der Mitarbeiter setzt sich wieder für das Unternehmen ein, der Unternehmer weiß um die Leistung des MA.
Motivationsbeeinflussende Situationen
Kluft zwischen persönlichen Bedürfnissen von Mitarbeitern:
Karrierechancen
befriedigende Tätigkeit
Entfaltungsmöglichkeiten
Arbeitsplatzsicherheit
Wunsch nach Einsatz entsprechend der Fähigkeiten
Anerkennung der erbrachten Leistungen inkl. Bezahlung
Vorgesetzte mit fachlicher und sozialer Kompetenz, Bedürfnis in Entscheidungen eingebunden zu werden
ständige Über- oder Unterforderung
und den Anliegen der Unternehmensleitung
rationelle Arbeitsabläufe
reibungslos funktionierende Hierarchie
optimale Marktchancen
Reaktion auf Spardruck
schwankende Auslastung
Systemische Situationen:
Leitungswechsel
MitarbeiterInnenwechsel
Firmenübergabe bzw. Übernahme
Kündigungen
Unsichere Auftragslage
Arbeits- und Konkurrenzdruck
Folgen:
Für die Menschen:
Abnahme der Kreativität, geringere Bereitschaft, sich einzubringen
reduzierte Belastungsfähigkeit
Verlust an Selbstachtung
Verlust an menschlichen Beziehungen
Hohe MitarbeiterInnenfluktuation
Mobbing
Für das Unternehmen:
Produktivitätsverluste
Innovationsdefizite
mangelnde Veränderungsbereitschaft
hohe Fluktuation
erhöhte Anzahl an Arbeitsunfällen
Verlust wertvoller Kunden
sinkende Umsätze und sinkende Gewinne
Vorteil für Unternehmen bei hoher Motivation der MA:
nachhaltig geringere Kosten
höhere Produktivität
mehr Umsatz
höhere Innovationskraft
weniger Krankheitstage
weniger Arbeitsunfälle und weniger Ausschuss
Erhöhung der Bonität
Steigerung Ihres Unternehmenswertes
Vorteile gegenüber Banken und Lieferanten
Ablauf der Beratungsleistung
Erstgespräch (kostenlos)
Erhebung des Istzustands mit Führungskraft und Mitarbeite
Erste Analyse
Hypothesen über Einzel- und Systemaspekte werden formuliert, Interventionsmöglichkeiten und Vorschläge für die weitere Vorgehensweise nach Rücksprache mit dem Auftraggeber adaptiert.
BEISPIEL
Demotivierter Mitarbeiter
Herr B, seit 15 Jahren in der Firma, 48 Jahre alt, wirkt seit einiger Zeit in seiner Arbeit demotiviert. Er fällt durch vermehrte Krankenstände sowie fehlerhaftes Arbeiten auf. Zusätzlich erledigt er seine Aufgaben nicht termingerecht, seine KollegInnen müssen immer wieder einen Teil seiner Arbeit verrichten. Statt neue Aufgaben als Ansporn zu sehen, versucht der Mitarbeiter diese von sich zu weisen. Der Mitarbeiter sieht offensichtlich keinen Sinn mehr in seiner Arbeit. Dies führt zu Unmut seitens der Belegschaft. Einzelne MitarbeiterInnen haben sich schon beim direkten Vorgesetzten beschwert. Herr B hat bis vor einem Jahr noch sehr gut gearbeitet und war für eine Beförderung vorgesehen. Diese Stelle wurde aufgrund von internen Umstrukturierungsmaßnahmen dann vorerst doch nicht geschaffen. Durch diesen Vorgang hat Herr B in den nächsten Jahren kaum mehr Chancen, im Betrieb einen Karriereschritt zu machen. Wie von einer Kollegin zu hören ist, hat Herr B auch privat Probleme in seiner Ehe und er hat die Befürchtung geäußert, dass sich seine Frau scheiden lassen will.
Ansatzmöglichkeit: Der Vorgesetzte spricht den Mitarbeiter an und schlägt ihm ein Einzelcoaching vor, um seine berufliche und private Situation zu klären. Aufgrund der bisherigen Zufriedenheit mit diesem MA übernimmt der Chef einen Teil der Kosten. Den Selbstbehalt kann der MA als berufliche Fortbildung steuerlich absetzen. Bei Bedarf findet in weiterer Folge ein Gespräch zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter, begleitet von einem Experten von SuCoO.net, statt. In diesem Gespräch werden die aktuelle Situation und mögliche Lösungen besprochen. Information an betroffene KollegInnen werden weitergeleitet und ein systematischer Austausch in der Gruppe ermöglicht
Beispiele für Umsetzungsphase
1. Fall: Problem mit einzelnen Mitarbeitern
Begleitetes Gespräch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter
mit Chef alleine (Gesprächstraining, Leitungsstärkung)
mit MA alleine (Gesprächstraining, Rollenspiel)
Gespräch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter
2. Fall: Probleme, die ganzes Team/ganze Abteilung/ganze Organisation betreffen
Gespräche:
a.) mit Chef alleine (Gesprächstraining, Leitungsstärkung)
b.) mit den Mitarbeiter alleine (Gesprächstraining, Rollenspiel) und/oder
c.) mit dem Team
d.) Austausch Chef und Team
Methoden:
Gruppen- Supervision mit Mitarbeitern
Einzel- Supervision mit Mitarbeiter
Leitungsberatung
Wochenende mit mittlerer Leitungsebene
Hierarchieübergreifende Dialogprozessbegleitung
Aufstellungsarbeit
Evaluation
Mittels Fragebogen und direktem Feedback nach den (Trainings) Einheiten. Auf Wunsch wird nach sechs Monaten eine weitere Evaluation durchgeführt, um mittelfristige Wirkungen der Maßnahmen erfassen zu können.
Info vonAlexander Beer systemischer Supervisor und Coach (nach Österreichischem Verband für Supervision ÖVS)
auf BeraterVerzeichnis.at(Fotoquelle: www2.igmetall.de)